Joola Tischtennis Ballmaschinen

Joola Roboter – Test im Detail

Die Themenreihe Tischtennisroboter begann mit einem ausführlichen Testbericht zu Tischtennis Ballmaschinen, welcher zugegebenermaßen die größte Arbeit bereitete, allerdings – so denke ich – auch den größten Mehrwert für die Leser bringt. Um einen Komplettüberblick zu gewährleisten folgten im Anschluss noch markenspezifische Vergleiche der Roboter von Donic und Tibhar. Im heutigen Vergleichstest soll es explizit um Joola Roboter und auch (da dies wohl der bekannteste Tischtennisroboter ist), um den TT BUDDY gehen.

Joola Roboter – Die Zusammenfassung gleich zu Beginn

Alle hier verglichenen Joola Tischtennisroboter sind eine tolle Erfindung und, z.B. als Teil des Tischtennistrainings aber auch in der Freizeit, eine sinnvolle Ergänzung. Allgemein bietet das Robotertraining dem Training mit Menschen gegenüber einige Vorzüge, andererseits ersetzen Tischtennisroboter jedoch nie einen Trainingspartner.

Die Joola Roboter – insbesondere die TT Buddy Reihe sind unsere Empfehlung für den preisbewussten Spieler/ Verein. Der günstigste TT Buddy ist bereits für weniger als 100 € erwerbbar und somit Ideal für das Kinder- und Anfängertraining.

Alle Tischtennisroboter haben gemeinsam, dass sie hin und wieder gewartet, gepflegt und gesäubert werden sollten, sodass sie lange Zeit gut und so präzise wie möglich funktionieren. Nachfolgend sind unsere Platzierungen als tabellarisches Fazit dargestellt:

Name Preis Bedienung, Auf- und

Abbau

Qualität Einstellungen Spinarten Platzierung Preis hier im Shop
Joola Shorty + +++ ++++ ++++ ++++ 1 569 € 483,65 €
Joola TT Buddy V300 +++ ++++ ++ ++ +++ 2 209 € 167,20 €
Joola TT Buddy V200 +++ ++++ ++ ++ ++ 3 159,00 € 124,72 €
Joola TT Buddy V100 ++++ ++++ ++ + + 4 109 € 92,65 €

 

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Bevor wir zum Joola Tischtennisroboter Vergleich kommen, hier noch ein paar kurze Infos rund um das Thema Tischtennisroboter an sich. Sie sind auf oder hinter der Tischtennisplatte platzierte Sportgeräte, welche Tischtennisbälle nach entsprechenden Eingaben am Steuergerät automatisiert in Richtung gegnerische Tischhälfte spielen. Dabei können, je nach Typ, verschiedene Einstellungen (z.B. Platzierung, Geschwindigkeit, Rotationsstärke und -richtung, Frequenz, …) unternommen werden. Auch die Joola Roboter sind aus wichtigen Kernelementen aufgebaut, dazu zählen etwa: Steuergerät (dient der Einstellung und gesamten Bedienung des Roboters), Kopf (dient der Ausgabe der Bälle) und Ballauffangschale. Welche Vor- und Nachteile sie bieten, und welche wir warum und wozu empfehlen, soll folgend in unserem Joola TT Roboter Vergleich näher beleuchtet werden. Weiterlesen lohnt sich! Unabhängig davon, dass die wichtigsten Informationen bereits in der Tabelle zu finden sind, wollen wir natürlich auch die Begründung für dieses Ranking liefern und ausführlich darüber berichten, warum eben der Joola Shorty als der beste Joola Roboter eingeschätzt wurden.

Der Testbericht ist wie folgt aufgebaut:

Joola Roboter – Was sind deren Vor- und Nachteile?

Die Joola Tischtennisroboter bieten eine Menge nützlicher Vorteile, aber auch einige Nachteile, über die man sich im Klaren sein sollte. Tischtennisroboter können niemals einen echten Trainingspartner aus Fleisch und Blut ersetzen. Es ist nämlich sehr wichtig, die Bewegungen des Gegners deuten zu lernen, um z.B. die Spin-Intensität des Balles zu erkennen und optimal zu reagieren. Dies ist bei den Tischtennisrobotern natürlich nicht möglich: Der Spin wird vorher einprogrammiert, und man kann die Intensität des Spins abseits dessen nicht anderweitig einschätzen. Auch können die Joola Roboter in unserem Vergleich nicht die Bandbreite an Schnittintensitäten und -formen nachbilden, wie es ein Mensch zu tun vermag. Wenn man um diese Nachteile allerdings weiß, dann ist dem Robotertraining nichts entgegenzusetzen. Denn dieses hat auch eine Menge Vorteile: Durch die Automatisierung ist kein Balleimertraining mit einem Mensch als Ballgeber mehr nötig, das übernimmt nun der Roboter. Trainer können so den Spieler viel intensiver betrachten und analysieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch die Beinarbeit sehr gut mit Tischtennisrobotern geschult werden kann. Aber auch die Tischtennisroboter, die vielleicht nicht gerade den Anspruch von ambitionierten Spielern erfüllen, nehmen ihren Platz ein.

Testergebnis der Joola Tischtennis Roboter im Vergleich

Folgend seht ihr unsere Platzierungen der Joola Tischtennisroboter, wobei folgende 4 Roboter zur Auswahl standen:

  • Joola Shorty: Der Testsieger, aufgrund der Qualität auch für höherklassische Spieler geeignet
  • TT Buddy V 300: Platz zwei, Topspin und Unterschnitt in mehreren Intensitätsstufen ist möglich
  • TT Buddy V 200: Platz drei, Topspin und Unterschnitt in einer Intensitätsstufe möglich
  • TT Buddy V 100: Platz vier und somit Testsieger im Bereich günstigster Preis, Ballauswurf nur mit Topspin

Platz 1: Joola Shorty

Joola Roboter ShortyAuf dem ersten Platz in unserem Joola-Tischtennisroboter Vergleich landet der Joola Shorty. Dieser Tischtennisroboter ist zwar im Vergleich zu den übrigen 3 Robotern recht teuer, aber er besticht z.B. durch eine deutlich bessere Präzision der Bälle und durch eine deutlich größere Bandbreite an Einstellungsmöglichkeiten. Diese betreffen die Einstellbarkeit der Flugbahn, ferner stehen 8 Ballgeschwindigkeiten zur Verfügung, verschiedene Streuwinkel, 9 Ballauswurffrequenzen (25-85 Bälle/min) und 8 Spin-Varianten der Bälle (Topspin, Unterschnitt und Seitschnittkombinationen). Aber das ist noch nicht alles, was der Joola Shorty bietet: direkte und indirekte Bälle sind spielbar; auch steht eine Oszillatorfunktion zur Verfügung. Viele Einstellungen sind dabei bequem über eine Fernbedienung steuerbar. Die Ballschale fasst sogar 150 Bälle, das ist schon richtig gut! Für den Auf- und Abbau muss man beim Joola Shorty nicht viel Zeit einplanen, lediglich den Ballbehälter aufzusetzen und den Ballmischstab anzuschrauben kostet ein paar extra Momente. Der Joola Shorty ist also eine echt gute Wahl, dies gilt für Anfänger, aber auch für weit Fortgeschrittene.

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Platz 2: Joola TT Buddy V300

Joola Roboter TT Buddy V300In unserem Joola-Tischtennisroboter Vergleich geht der 2. Platz an den Joola TT Buddy V300. Dieser besticht zunächst durch einen günstigen Anschaffungspreis, allerdings muss man dafür auf einige Einstellungen, im Vergleich zum Joola Shorty, verzichten. Die Ballauswurffrequenz ist nur zwischen 20 oder 70 Bällen/min wählbar. Die Spin-Variationen (5-stufig) beziehen sich ausschließlich auf Topspin (2 Intensitäten) und Unterschnitt. Weiterhin besteht beim Joola TT Buddy V300 die Oszillationsfunktion und eine Ansteuerung per Fernbedienung. Was auch positiv ist, er ist blitzschnell aufgebaut und mit etwa 1,1 kg recht leicht und handlich. Die Ballauffangschale umfasst etwa 100 Bälle, das ist ok. Negativ ist beim Joola TT Buddy V300 jedoch, dass er die Bälle mit einer recht hohen Geschwindigkeit auswirft, das könnte problematisch für Neulinge sein. Ferner sind seine aufgeworfenen Bälle mitunter etwas unpräzise positioniert und es kommt vor, dass sich Bälle ab und an verklemmen. Daher hat der Joola TT Buddy V300 im Einsatz zwar gewisse Grenzen, jedoch kann er für Anfänger oder im Freizeitbereich gut eingesetzt werden, besonders da der Anschaffungspreis recht günstig ist.

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Platz 3: Joola TT Buddy V200

Joola Buddy V200Rang 3 belegt der Joola TT Buddy V200 in unserem Vergleich der Joola-Tischtennisroboter. Dieser ist zwar nochmals günstiger als der Joola TT Buddy V300, aber auch hier gehen wiederum ein paar Funktionen verloren: Der Topspin ist nunmehr nur noch in einer Intensitätsstufe verfügbar (es gibt wie beim Joola TT Buddy V300 aber nachwievor Unterschnitt und Topspin), die Oszillatorfunktion entfällt und die Geschwindigkeiten der Bälle sind nicht mehr stufenweise einstellbar. Die anderen positiven Merkmale des V300, wie das Volumen der Auffangschale, der leichte und schnelle Aufbau oder das geringe Gewicht, bleiben aber auch beim Joola TT Buddy V200 bestehen. Dies gilt aber leider auch für die negativen Aspekte. Daher empfehlen wir den Joola TT Buddy V200 nur im Tischtennis Anfänger- oder Freizeitbereich. In diesen Fällen steht dem Spaß, nicht auch zuletzt durch den geringen Anschaffungspreis, nichts mehr im Weg.

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Platz 4: Joola TT Buddy V100

Joola Ballmaschine TT Buddy V100Der 4. und somit letzte Platz geht an den Joola TT Buddy V100. In unserem Joola-Tischtennisroboter Vergleich ist er zwar der günstigste aller Roboter, jedoch verfügt er nur über Topspin-Bälle, Unterschnitt steht nicht zur Verfügung. Ähnlich wie schon beim Joola TT Buddy V200, verfügt der Joola TT Buddy V100 auch über keine Oszillatorfunktion. Die Ballauswurffrequenz bleibt jedoch einstellbar, auch ist er ebenso schnell aufgebaut und die Ballauffangschale umfasst ebenso ca. 100 Bälle. Leider ist der Joola TT Buddy V100 genauso anfällig für das vereinzelte Steckenbleiben von Bällen und die mitunter mangelnde Ballpräzision. Daher wird dem Joola TT Buddy V100 besonders eine Rolle im Freizeit- und Hobbybereich (etwa auf Kindergeburtstagen, …) gerecht, sein Einsatz im ambitionierten Tischtennis-Anfängertraining mag bestenfalls begrenzt möglich sein.

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Abschließende Tipps rund um Joola Roboter

Nachdem wir nun in unserem Joola-Tischtennisroboter Vergleich alle Plätze vergeben haben, gilt es auch ein paar Tipps rund um den Tischtennisroboter zu beachten. Auch alle Joola-Tischtennisroboter sollten regelmäßig gepflegt werden. Dahingehend wollen wir euch hier ein paar einfache Tipps mit auf den Weg geben. Diese beziehen sich z.B. auf die Förderelemente der Bälle, wie die Förderräder/Rollen oder auch der Kopf, Auffangschalen usw. Diese sollten hin und wieder gereinigt und gewartet werden. Schmutz in oder an diesen Teilen lassen Bälle teilweise verklemmen und gefährden auch die Präzision und Langlebigkeit der Joola-Tischtennisroboter. Gleiches gilt natürlich auch für die Bälle an sich: Kommen die mit dem Schmutz des Hallen- oder Kellerbodens in Kontakt, tragen Sie diesen Schmutz in den Tischtennisroboter hinein und schränken so seine Funktionalität ein. Daher sollten auch die Bälle regelmäßig gereinigt werden. Was dahingehend gut hilft, ist der zusätzliche Erwerb eines Ballauffangnetzes. Ballauffangnetze verhindern, dass der Großteil der Bälle auf den Fußboden fällt (Hinweis: nicht vergessen, ausreichend Bälle zu kaufen). Übrigens: auch die Tische können verschmutzen, auf Sauberkeit ist also auch bei ihnen zu achten! Auch wichtig: Falls doch einmal ein Ball stecken bleibt, dann bitte niemals den Tischtennisroboter anstoßen oder schlagen, das könnte ihn dauerhaft beschädigen. Mit diesen Tipps werdet ihr viel Freude und auch Erfolg an bzw. mit eurem Joola-Tischtennisroboter haben.

Viel Spaß mit dem Neuen Gerät, wünscht der Autor: Matthias Bormann

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